Prüfungsvorbereitung Industriekaufmann / Prüfungsvorbereitung Industriekauffrau

Prüfungsvorbereitung Industriekaufmann / Prüfungsvorbereitung Industriekauffrau

Prüfungsvorbereitung Industriekaufmann / Prüfungsvorbereitung Industriekauffrau

Wer sich dazu entschließt, in späteren Jahren den Beruf des Industriekaufmanns / der Industriekauffrau auszuüben, muss sich von vornherein klar sein, in welche Richtung sein weiterer Lebensweg gehen soll, zumal es in den einzelnen kaufmännischen Sparten doch schon einige Unterschiede gibt. Vom Grundprinzip her ist der größte Teil der Prüfung zur Industriekauffrau / zum Industriekaufmann identisch zu anderen kaufmännischen Berufen.

Die Abschlussprüfung Industriekaufmann / Industriekauffrau im Detail



Die Abschlussprüfung Industriekaufmann ist in zwei Teile gegliedert. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Wer beim schriftlichen Teil beispielsweise zwischen zwei Noten liegt, kann durch die mündliche Prüfung sein gesamtes Ergebnis möglicherweise noch nach oben korrigieren.

Kalkulation, Kommunikation, Rechnungswesen und Marketing sind die Grundbestände einer jeden schriftlichen Prüfung. Daneben gibt es auch noch spezifische Fächer und Prüfungsfragen, denn ein Industriekaufmann/ eine Industriekauffrau muss keine Ahnung von Festgeldkonten und Anlagemöglichkeiten haben, wie es bei einem Bankkaufmann/einer Bankkauffrau der Fall ist. Wer seine kaufmännische Ausbildung hinter sich hat, muss genügend Kenntnisse bei den Methodenkompetenzen, der Fachkompetenz sowie den sozialen Kompetenzen haben. Dieses Grundgerüst ist für jeden Prüfling gleich.

Ein Großteil der schriftlichen Prüfung sind nicht nur reine Wissensfragen, sondern praxisbezogene Aufgaben. Dadurch unterscheiden sich die einzelnen Prüfungsfragen. Hier ist besonders die Fachkompetenz von großer Wichtigkeit. Schließlich soll der Prüfling im Gespräch mit einem Kunden dessen Frage gut umsetzen und ihm eine für den Kunden sehr gute Lösung bereithalten.

Das Fachwissen befähigt den angehenden Kaufmann/die Kauffrau dazu, durch eine Schilderung des Problems die daraus mögliche Lösung zu finden. Da heute ohne die digitale Entwicklung schon fast nichts mehr läuft, sind in der schriftlichen Prüfung auch die so genannten Multiple-Choice-Fragen vorhanden, bei denen mehrere Antworten möglich sind, jedoch nur ein oder zwei Antworten richtig sein können. Wenn der Prüfling nicht von vornherein die Lösung weiß, kann er durch das Ausschlussprinzip im Endeffekt die richtige Lösung finden.

Ein weiterer Teil der schriftlichen Fragenstellung besteht aus den so genannten offenen Fragen. Hierbei muss die Antwort mit eigenen Worten formuliert werden. Unter Umständen können hier auch schon Fachbegriffe aus der jeweiligen Sparte auftauchen. Zudem sind hierbei oft Vor- und Nachteile des jeweiligen Problems erörtert werden. Allerdings sollte der Prüfling hierbei nicht allzu weit vom Kern des Themas abschweifen. Er kann die Lösung zwar beschreiben und auch eine andere Möglichkeit der Lösung finden, sollte sich aber auf das Wesentliche beschränken. Was nützt eine dreiseitige Dissertation, wenn die Lösung eines Problems mit einer DIN A 4 Seite vollkommen ausreichend sein kann, da hier die wesentlichen Punkte klar formuliert worden sind.

Halboffene Fragen werden gelöst, wenn bereits vorgegebene Antworten den jeweiligen Beispielen oder auch Grafiken zugeordnet werden können. Wirtschaftskunde und Sozialkunde sind die beiden wichtigsten Fächer, die in jeder schriftlichen Prüfung vorkommen. Die anderen Kernfächer werden je nach dem Stand der Ausbildung geprüft. Sachen, welche die Auszubildenden nicht gelernt haben, dürfen in der Prüfung auch nicht vorkommen.

Bei den Fragen, welche überwiegend im Multiple Choice Verfahren gestellt werden können und aller Wahrscheinlichkeit zumindest vorkommen können, tauchen auf:

  • Fragen zur Umsatzsteuer,
  • die Liquidität eines Unternehmens,
  • Besonderheiten des Handelsrechtes,
  • eine Formel für das Darstellen des Anlagedeckungsgrades,
  • die Säulen des Marketingmix,
  • die Handlungsvollmacht für alle Rechtsgeschäfte,
  • Personalplanung des Stammpersonals,
  • Führungsstile nach Lewin,
  • Unternehmensform einer Personengesellschaft,
  • Form des Handelskaufs nach § 375 HGB.



Die mündliche Prüfung Industriekaufmann / die mündliche Prüfung Industriekauffrau

Die mündliche Prüfung besteht aus einer Fachaufgabe die im Vorfeld der mündlichen Prüfung zum Industriekaufmann als Präsentation gehalten werden muss. Hierzu muss im Vorfeld ein 3-5 seitiger Bericht erstellt werden, darauf wirst Du in der Berufsschule gezielt vorbereitet. Im Anschluss Deiner Präsentation folgt das Fallbezogene Fachgespräch- Bei dem Fachgespräch, welches in Form eines Rollenspiels dargestellt wird, nimmt der Prüfer die Rolle des Kunden ein, welcher den Prüflingen fachbezogene Fragen stellt. Insgesamt dauert Deine mündliche Prüfung inklusive Präsentation und Fallgezogenem Fachgespräch knapp 30 Minuten.

Die optimale Prüfungsvorbereitung Industriekauffrau / Industriekaufmann 2018

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Hast Du andere Ideen die Dir bei der Prüfung geholfen haben bzw. bei Deiner Prüfungsvorbereitung? Schreib es uns in die Kommentare, wir freuen uns!

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